samstagnacht:

wenn einem auf der strasse abwechselnd der gestank von billigem parfum und urin entgegenschlägt.

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ist es nicht so, dass dem menschen ein bedürfnis innewohnt, sich zu sehnen?
schafft sich etwas unerreichbares, einen feinen schmerz,
hegt einen paradoxen wunsch nach einer entität, von der er weiß,
sie existiert nicht – existierte nie und wird es auch nie
manifestiert sich jedoch ganz tief in ihm,
als würde er ohne sie nicht sein können – wie wohl er weiß, er ist.
ist weiter, sehnt weiter – und sei wohl nicht mensch, fühlte er die abwesenheit des ungreifbaren nicht.

herbst

der vorerst letzte tag sonnenschein lässt daran denken, dass die kalte jahreszeit erneut den versuch wagen wird, tendenziell melancholische menschen in einen zustand der starre zu versetzen, um so der, auf ihren auftritt wartenden, traurigkeit die bühne freizugeben.